Dorfstraße 63
49124 Georgsmarienhütte
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Elektroinstallation

Unsere Aufgabe ist es, die einzelnen Komponenten so zu verbinden, dass die Schaltung die gewünschte Funktion erfüllt und keine Gefahr eines elektrischen Schlags besteht.
 
Als Niederspannung bezeichnet man nach DIN VDE Norm elektrische Spannungen bis 1000 Volt Wechselstrom bzw. 1500 Volt Gleichstrom, wie z. B. die im Haushalt verwendete Netzspannung.
 
In Deutschland ist ein 400 V/50 Hz-Dreileiter-Drehstromnetz Standard. Durch den Verkettungsfaktor resultiert aus der Spannung von 400 V zwischen den drei Außenleitern eine Spannung von 230 V zwischen jedem Außenleiter und dem Neutralleiter.
 
Im Wesentlichen gibt es zwei Arten der Leitungsverlegung in der Elektroinstallation. Die Verlegung auf- bzw. über Putz, unverputztem Mauerwerk etc. Also eine sichtbare Leitungsverlegung. Die Verlegung im- bzw. unter Putz (unsichtbare Verlegung). Hierbei sollten in Wohräumen die Verlegezonen beachtet werden, insbesondere in Feuchträumen.
 
Der Fehlerstromschutzschalter, kurz FI-Schalter (F für Fehler, I für das Formelzeichen des Stroms), ist eine Schutzeinrichtung in Stromnetzen, die den angeschlossenen, überwachten Stromkreis vom restlichen Stromnetz abtrennt (also ausschaltet), wenn Strom den überwachten Stromkreis auf falschem Weg, etwa über den Körper einer Person, verlässt. Seine Funktion beruht auf dem Vergleich der Stromstärke in der Hinleitung mit derjenigen in der Rückleitung. Der FI-Schalter wird normalerweise im Sicherungskasten zusätzlich zu den Überstromschutzorganen (Leitungsschutzschalter, Schmelzsicherungen) installiert.
 
Eine Überstromschutzeinrichtung unterbricht einen Stromkreis, wenn der Strom für einen bestimmten Zeitraum eine festgelegte Stromstärke überschreitet. 
Sie bewahrt Leitungen oder andere Betriebsmittel vor Beschädigung durch zu starke Erwärmung, die aus dem über einen längeren Zeitraum fließenden Überstrom resultieren würde. Ein Überstrom kann durch eine Überlast oder einen Kurzschluss verursacht werden. 
Während ein geringer Überstrom durch Überlast in der Regel auch dann nicht zur Unterbrechung des Stromkreises führen soll, wenn er über mehrere Stunden fließt, kann bei einem Kurzschluss möglicherweise ein Strom von mehreren tausend Ampere fließen, der binnen weniger tausendstel Sekunden unterbrochen werden muss. Die Reaktionszeit einer Überstromschutzeinrichtung bei unterschiedlichen Stromstärken wird als Charakteristik bezeichnet und in Zeit-Strom-Kennlinien dargestellt.
 
Elektroinstallations-Verteiler, umgangssprachlich auch Verteilerkasten oder Sicherungskasten genannt, sind verschließbare Kästen, in denen Sicherungs- und Schaltelemente zur Verteilung von elektrischem Strom im Gebäude untergebracht sind. Sie werden im Fachjargon auch als Verteilung bezeichnet und befinden sich in praktisch jedem elektrifizierten Gebäude. Mit der Größe und der elektrotechnischen Ausstattung des Gebäudes variiert auch die Größe und Anzahl der Verteilungen. Es wird unterschieden in Hauptverteilung und Unterverteilung.
 
Schutzmaßnahme ist ein Begriff aus der Elektrotechnik. Im allgemeinen wird im Umgang mit dem elektrischen Strom mit Spannungen von 230 V oder 400 V gearbeitet. Diese Spannungen können bei direktem Kontakt mit dem menschlichen Körper tödlich sein. Die Schutzmaßnahme verhindert im ersten Fehlerfall das Zustandekommen von gefährlichen Berührungsspannungen an leitenden Oberflächen. Auf dem Gebiet der Elektrotechnik sind in Deutschland mehrere elektrische Schutzmaßnahmen vor zu hoher Berührungsspannung definiert